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Leistung

KETTLEBELL-Training

Mit kettlebell-Trainingsübungen wie Swing, Clean, Military Press, Turkish Get up, Squat, u.v.m. wird ein wirksames Ganzkörpertraining absolviert. Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer werden durch eine Vielzahl von abwechslungsreichen Übungszusammenstellungen verbessert.

 

Was sind Kettlebells?

„Kettlebells (englische Bezeichnung) sind einfach ausgedrückt Eisenkugeln mit einem Handgriff, die früher im Deutschen auch als Rundgewicht oder Kugelhantel bezeichnet wurden. Die spezielle Form erlaubt eine Vielzahl von Übungen, die den ganzen Körper in den Bereichen Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Beweglichkeit trainieren. Kettlebells werden in Gewichtszahlen zwischen 4 und 56 Kilogramm angeboten.“


Wo kommt Kettlebell-training her?

Die genauen Ursprünge sind umstritten. Mit Kugelhanteln wurde schon in Asien/China vor ca. 5500 bis 6000 Jahren trainiert. Damals hat man damit vor allem bei Vorführungen die Kraftfähigkeiten demonstriert. In Deutschland sind Kettlebells seit Ende des 19. Jahrhunderts bekannt. Einer der bekanntesten Anwender war der deutsche Kraftsportler Arthur Saxon. Anfang des 20. Jahrhunderts gab es in Süddeutschland im Rahmen der Turnbewegung sogenannte “Kugelhantel-” oder “Rundgewichtsriegen”, in denen u.a. jonglierende Übungen mit Kettlebells durchgeführt wurden.“ ….
„Kettlebells haben besonders in Russland und im Bereich der ehemaligen Sowjetunion eine lange Tradition.“ …. „Mit Beginn des 21. Jahrhunderts wurde Kettlebelltraining durch den ehemaligen Speznaz-Ausbilder Pavel Tsatsouline in den USA eingeführt. Durch sein intensives Marketing gilt er seitdem als der Pionier des modernen Kettlebelltrainings. Dort begannen zunächst vor allem Kraft- und Kampfsportler sowie Einheiten der Polizei, der Feuerwehr und des Militärs begeistert, diese Methode zu übernehmen, um Ihre Fitness zu verbessern. Heute sind Kettlebells ein fester Bestandteil u.a. im Training des U.S. Secret Service, des FBI sowie vieler Sonder-, Spezial- und SWAT-Einheiten. Nach und nach entwickelte sich das Kettlebelltraining dann in den letzten Jahren zu einer der führenden Fitnessmethoden in den USA, stand in sämtlichen Zeitschriften und kehrt nun wieder “zurück” nach Europa.“
(Quelle: Dr. Till Sukopp, www. kettlebellfitness.de)

 

Kettlebells in der Therapie / Rehabilitation

In der Rehabilitation nach (Sport-) Verletzungen oder Operationen steht die früh funktionelle Nachbehandlung im Vordergrund. An den Phasen der Wundheilung orientiert wird die Belastung zunehmend gesteigert. Ein enger Bezug zu Bewegungsmustern der Alltags- und Sportmotorik sorgt für schnelleren Therapiefortschritt und sichert ein individuell optimales Ergebnis.
Trainingsübungen mit Kettlebells sind bestens geeignet um die nötigen Reize sowohl in koordinativer Hinsicht (Ansteuerung von Muskelketten), als auch bezüglich der erwünschten Kraftverbesserung (Muskelaufbau) zu setzen. Die freien, dreidimensionalen Bewegungen mit kettlebell Gewichten erfordern Bewegungsgefühl, Stabilität und gut dosierten Krafteinsatz.
Die Indikationen für ein Kettlebelltraining sind dementsprechend vielfältig:
Gelenkinstabilitäten Knie, Schulter und Wirbelsäule, Operationen am Schulter , Gelenkersatz (TEP), Haltungsschwäche, Dysbalancen der Muskulatur, u.v.m.


Kettlebells im Gesundheitstraining

Die Auseinandersetzung mit den Übungen des Kettlebell Trainings sind Herausforderung und Freude an anspruchsvollen Bewegungsabläufen zugleich. Die Abstufung der Gewichte (4/6/8/12/16kg/...) ermöglicht ein effektives Training für Anfänger ebenso, wie für Leistungssportler.
Ziel ist die Verbesserung der Körperstabilität, von Kraft- und Ausdauerfähigkeit. Neben den Grundübungen Swing, Turkish get up, Clean, Military Press und Squat, ermöglichen weitere Bewegungsvarianten Snatch, Jerk, Push Press, ... auch Fortgeschrittenen ein sehr effektives Training.
Kettlebell Training bietet eine hohe Transferwirkung. Die Belastungstoleranz für alltägliche Beanspruchung wird dadurch ebenso positiv beeinflusst, wie die sportliche Leistung.

 

Ihre Ansprechpartner in Sachen kettlebell bei OPT:
Achim Rautenberg und Christoph Heinbach